Faschingskrapfen

Es ist fast Faschingsdienstag und wie wir alle wissen ist Faschingszeit Krapfenzeit!!! Früher wurden Krapfen ja nur in der Faschingszeit gegessen um sich noch einmal gut den Magen zu füllen vor der sehr strengen Fastenzeit die ja bekanntlich 40 Tage dauert. Denn die wurde ja sehr streng eingehalten.

Die Sage geht, dass im 18. Jahrhundert in Wien eine begnadete Köchin die ersten Faschingskrapfen in heutiger Form zubereitete. Diese Dame hieß Cecilia Krapf, daher der Name Krapfen.

Dass wir Österreicher unsere Bälle über alles lieben mit der Musik, den Taenzen und der ganzen Lebensfreude, ist bekannt, daß diese Fröhlichkeiten Energie bedürfen ebenfalls! Daher fand Frau Krapf daß Faschingskrapfen genau das Richtige waren, zumal man sie schnell mal mit 2 – 3 Bissen aufessen konnte.

In der Zeit des Wiener Kongresses, in 1815, der ja berühmterweise nicht tagte, sondern tanzte, wurden, laut Überlieferung, mehr als 10 Millionen Krapfen verspeist!

Rezept Faschingskrapfen

30 Stück

  • 370 g Milch
  • 90 g Zucker
  • 10 g Salz
  • 100 g Butter
  • 7 Eigelb
  • 740 g Mehl
  • 3 Packete Trockenhefe
  • Vanille
  • Schale von 1 Zitrone und 1 Orange
  • 1 l Erdnussoel
  • 400 g Marillenmarmelade, fein gemixt und mit Rum vermischt
  • Puderzucker

Milch, Zucker, Salz und Butter auf 45C erwaermen.

Dotter, Mehl, Germ, Vanille, Zitronen und Orangenschale vermischen und mit der Milch gut verkneten bis der Teig glatt ist.

Teig zudecken und 15 Minuten rasten lassen, nochmals kneten und nochmals 15 Minuten rasten lassen. Teig nochmal durchkneten und in 50 g schwere Stücke schneiden.

In Bälle formen, auf eine bemehlte Unterlage geben und zugedeckt gehen lassen.

Öl auf 170C erhitzen. Krapfen beidseitig goldbraun backen .

Marillenmarmelade mit einer Spritztülle in die Krapfen füllen , mit Puderzucker bestäuben und Voila!

So schnell wie möglich verzehren!

Tip 1 Wer keine Spritztülle hat, kann einen Einschitt in den Krapfen machen und die Marmelade mit dem Löffel einfüllen.

Tip 2 Falls Krapfen übrig bleiben kann man die ohne Probleme einfrieren und bei Bedarf in der Mikrowelle sanft auftauen. Vorsicht aber, erst ein bisschen abkühlen lassen, die Marmelade ist viel heisser als der Krapfen selber!!!

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