Windringerl z.B. für den Christbaum

Kaum ein anderes Symbol verbinden wir heute so sehr mit Weihnachten wie den festlich geschmückten und erleuchteten Weihnachtsbaum.

Die ersten Weihnachtsbäume sind für das 16. Jahrhundert im Rahmen der Festbräuche der Zünfte gelegt. In Anlehnung an den Paradiesbaum wurden diese Bäume mit Äpfeln und Süßigkeiten geschmückt und daher auch Zuckerbäume genannt. Am 6. Januar, dem Dreikönigstag, wurden die Weihnachtsbäume dann geplündert.

Zunächst verbreitete sich der Weihnachtsbaum in adligen Kreisen und Anfang des 18 Jahrhunderts auch im Bürgertum.

Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts etablierte sich der Weihnachtsbaum als festlicher Bestandteil der Weihnachtsdekoration über alle Gesellschaftsschichten hinweg.

Traditionell wird der Weihnachtsbaum in vielen Familien am 23. Dezember oder am Vormittag des Heiligen Abends aufgestellt und gemeinsam geschmückt.

Zum traditionellen Weihnachtsbaumschmuck gehören Engel, Glocken, Kugeln und Sterne. Die Kugeln stehen z.B. für die Vollkommenheit Gottes und die Strohsterne erinnern an die Krippe im Stall von Bethlehem ( Auszug aus dem Buch “Die schönsten Weihnachtsbräuche” aus dem Thorbecke Verlag)

Sie können eine weitere Idee für essbaren Christbaumbehang hier finden.

Falls ihr wissen wollt welches Gebäck man am Besten wann macht um bis Weihnachten alles fertig zu haben dann schaut mal hier in meinem Weihnachts-Back-Plan nach.

  • 3 Eiweiß
  • 200 g Feinkristallzucker
  • 100 g Staubzucker
  • Buntstreusel

Eiweiß und Feinkristallzucker in einer Metallschüssel über einem Wasserbad mit einem Handschneebesen zügig auf 40 bis 45 Grad Celsius warm schlagen. Vom Dampf nehmen und mit einem Handmixer kalt schlagen. Der Schnee muss sehr steif und kompakt sein. Staubzucker einrühren.

Über dem Wasserbad schlagen.
Mit dem Mixer schlagen bis die Mischung kalt ist.

Auf die Ecken eines Backtrennpapiers kleine Tupfen Schnee geben, und damit auf dem Backblech befestigen. Restlichen Schnee in einen Dressiersack mit 12mm Sterntülle füllen. Ringe dressieren und mit Buntstreusel bestreuen.

Im auf 100 bis 110 Grad Celsius vorgeheizten Backrohr backen und anschließend bei 60 Grad Celsius ca 4 bis 6 Stunden trocknen lassen.

Tipp werden die Windringerl als Christbaumbehang genutzt, mit einer Seiden oder Goldschnur befestigen.

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2 Kommentare zu „Windringerl z.B. für den Christbaum

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